Jahresrückblick 2019: Mein Weg zur Online-Unternehmerin

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Oder wie ich trotz (oder vielleicht gerade wegen) vieler Widerstände in 2019 über mich hinausgewachsen bin.

 

“Jule und das Meer.” Eine gute Freundin hat vorgeschlagen, dass mein Jahresrückblick doch mit diesen Worten beginnen könnte. “Gesagt, getan”, dachte ich. Denn hinter vielem, was in 2019 passiert ist, steckt tatsächlich meine große Liebe zum Meer. Aber dazu später mehr.

Ich muss sagen, dass es gar nicht so leicht ist, in einigen wenigen Sätzen auszudrücken, was in 2019 passiert ist. Denn es war einfach unglaublich viel. Kurz gesagt:  2019 ist wohl mein schönstes, bereicherndstes und intensivstes Jahr gewesen.

Jeder Tag war schön. Und ja, auch die, an denen es nicht so lief, wie ich es mir wünschte. An denen ich müde, traurig oder ausgelaugt war. Seitdem ich immer mehr meinen ganz eigenen Weg gehe, gehören irgendwie alle Seiten der Medaille dazu und machen mein Leben unglaublich reich. 

Mit meinem Jahresrückblick möchte ich dir nicht nur Einblicke in mein Business geben, sondern dir auch Mut machen, deine Träume zu leben.

Deinen Traum zum Beispiel von deinem Heil-Business, das dir das Einkommen bringt, das du dir wünschst und mit dem du vielen Menschen auf ihrem Weg zu einem ausgeglichenen und gesunden Leben begleiten kannst. Und alle anderen Träume und Wünsche, die sonst noch so hast.

Denn ohne zu viel vorweg zu nehmen: Wenn 2019 mir eins gezeigt hat, dann folgendes: Alles ist möglich.

Rückblick: Januar 2019 oder was ich mir für das Jahr vorgenommen hatte

Schon seit einigen Jahren nehme ich mir über Silvester ganz bewusst Zeit dafür, zurückzuschauen sowie meine Wünsche und Vorhaben für das nächste Jahr zu Papier zu bringen. So also auch vor ziemlich genau einem Jahr.

Seit dem Beginn meiner Selbstständigkeit im Herbst 2018 hatte ich vor allem zwei Ziele:

  • Ich wollte nur noch an Themen arbeiten, die mich begeistern und faszinieren. Deshalb war schnell klar, dass es um Gesundheit & Heilung gehen würde.

  • Ich wollte mir ein Business aufbauen, dass es mir ermöglicht, frei zu entscheiden, wann ich wo und mit wem arbeite. Und dahinter steckt u.a. mein Wunsch, noch mehr Zeit am Meer verbringen zu können. Und niemanden fragen zu müssen, ob ich denn morgen mal von Zingst auf Fischland-Darss aus arbeiten dürfte.

Und genau diese Vorhaben kamen auch für 2019 wieder mit ganz oben auf meine Liste.

Ich hatte in den ersten Monaten meiner Selbstständigkeit in 2018 zwar schon einiges auf die Beine stellen können. Unter anderem hatte ich eine erste Community für Heilberufe über die Plattform Meetup aufgebaut, gab regelmäßig Workshops für Heilberufe und hatte so auch meine ersten zahlenden 1:1 Kunden gewinnen können. 

Aber von meinem Wunsch ein eigenes ortsunabhängiges Online-Business zu haben, das sich selbst auch finanziell zu 100% trägt, war ich noch um einige Schritte entfernt. Ich hatte mit dem Gründungszuschuss gegründet, der erst im März 2019 auslief. So blieb mir genügend Zeit, alles Schritt für Schritt aufzubauen.

Ich in freudiger Erwartung der Teilnehmer*innen bei meinem 1. Workshop für Heilberufe - das war bereits in 2018.

Ich in freudiger Erwartung der Teilnehmer*innen bei meinem 1. Workshop für Heilberufe - das war bereits in 2018.

Die Kraft einer starken Vision. Oder wie ich mich meiner Vision Schritt für Schritt genähert habe.

Da war sie also meine Vision für 2019. Und nun hieß es: Ran an den Speck, um sie zu verwirklichen.

Mein 1. Quartal - Januar-März 2019: Meine Offline-Aufbauphase

Meine Wunschkunden noch besser kennenlernen

Zu Beginn des Jahres gab ich zunächst weiter regelmäßig Online-Marketing-Workshops für Heilberufe - zu dem Zeitpunkt noch offline in Berlin und in einem kurzen & kompakten 2-Stunden-Format. 

Mein Fokus war es, meine Wunschkunden - also Heilberufe (ja, genau! Dich! :-) ) - noch besser kennenzulernen. Ich wollte wissen, welche Fragen sie sich stellten, welche Probleme und Herausforderungen sie hatten. Um dann später im Laufe des Jahres Online-Programme & Angebote zu entwickeln, die genau das beinhalten, was sie auch wirklich brauchen.

Meinen vorerst letzten Kurz-Workshop gab ich schließlich am 20. Februar 2019 (ich habe gerade nochmal nachgeschaut :-) ). Ich hatte damals das Gefühl, dass ich jetzt - nach etwa 5 Monaten regelmäßiger Workshops - offline genügend über meine Wunschkunden gelernt hatte. Und dass es an der Zeit war, den nächsten großen Schritt in Richtung meiner Vision zu gehen. Und dafür musste ich zeitliche Freiräume schaffen. Stichwort Fokus. Aber dazu mehr in Quartal 2.

Meine Community ausbauen

Der Nebeneffekt meiner regelmäßigen Workshops war, dass ich Schritt für Schritt meine Community auf Meetup vergrößerte und darüber auch immer wieder 1:1 Mentoring-Anfragen bekam. Einen zusätzlichen Schub gab ich diesem Community-Ausbau, in dem ich im März 2019 in einen Messestand auf den Berliner Heilpraktikertagen investierte. Ich hielt dort auch einen Vortrag und konnte viele neue Kontakte gewinnen. 

Mein Messestand im März 2019 bei den Berliner Heilpraktikertagen mit wundervoller Unterstützung von Freunden. Danke Daniel, Daniela & Helene.

Mein Messestand im März 2019 bei den Berliner Heilpraktikertagen mit wundervoller Unterstützung von Freunden. Danke Daniel, Daniela & Helene.

Mein Herzensprojekt: Mein 1. Seminar an der Ostsee

Ja, und dann war da noch ein Herzensprojekt, das ich bereits im Dezember 2018 begonnen hatte, zu bewerben: Mein Durchstarter-Seminar für Heilberufe auf Fischland-Darss an der Ostsee. 

Als ich das Angebot kreierte, hatte ich keinen Schimmer, ob ich dafür genügend Teilnehmer*innen gewinnen würde. Schließlich hatte ich bis dato nur kurze Workshops in Berlin gegeben.

Würden meine Wunschkunden tatsächlich für mehrere Tage an die Ostsee reisen, um mit mir an ihrem Online-Marketing und an ihrem Heil-Business zu arbeiten?! Ich selbst hatte dort immer die besten Ideen & Durchbrüche für mein eigenes Business, und auch für meinen persönlichen Lebensweg. Vielleicht wird es meine Wunschkunden auch so gehen, dachte ich… .

Also, folgte ich einfach meinem Herzen. Erstellte das Angebot. Und begann es in meiner damals noch recht kleinen Community zu bewerben. Und was soll ich sagen: Das Seminar war ausgebucht. 5 der insgesamt 6 Plätze verkaufte ich übrigens zu einem Zeitpunkt, an dem meine Website noch gar nicht online war. Meine Investition in den Community-Aufbau zahlte sich hier aus. Im 1. Quartal hatte ich so gleich 2 Monate mit 3-stelligem Umsatz. Das kam genau zur rechten Zeit, denn schließlich lief im März der Gründungszuschuss aus. 

Ende März fand das Seminar dann in Zingst statt und übertraf alle meine Erwartungen. Es hat mich unglaublich erfüllt zu erleben, wie sehr die Teilnehmerinnen durch das Zusammenspiel aus Marketing-Input, Gruppendynamik und Naturkräften große Schritte für ihr Heil-Business vorangemacht hat. Es war einfach Magie. Auch ein Grund, warum ich das Durchstarter-Seminar an der Ostsee im März 2020 erneut anbiete.

Am Strand in Zingst mit einem Großteil der Teilnehmerinnen vom Durchstarterseminar im März 2019. Einfach nur Magic!

Am Strand in Zingst mit einem Großteil der Teilnehmerinnen vom Durchstarterseminar im März 2019. Einfach nur Magic!

Mein 2. Quartal - April bis Juni 2019: Online-Business ich komme!

Ist dir auch schon etwas aufgefallen?! Mein 1. Quartal war ganz schön offline, dafür dass ich die ganze Zeit ein Online-Business wollte... Zeit also die nächsten Schritte in Richtung Online-Business zu gehen.

Meine Mentorings gab es ab jetzt nur noch online & im Paket

Deshalb war mein neuer Fokus: Schritt für Schritt alles, was ich tat, auf online umstellen. Und keine (oder kaum noch) Offline-Events mehr. 

Ich begann also meinen Mentoring-Kunden zu sagen, dass alle Termine jetzt nur noch online via Zoom stattfinden würden. Das fiel mir zunächst schwerer als gedacht. Denn natürlich hatte ich Sorge, dass einige abspringen würden, wenn ich nicht mehr zu ihnen in die Praxis für die Termine kommen würde. Meine Sorge war jedoch unbegründet. Letztlich war es so, dass nicht nur ich, sondern auch meinen Kunden das Online-Arbeiten immer mehr schätzen und lieben lernten. 

Ich fokussierte mich außerdem darauf, 1:1 Mentoring-Pakete anzubieten. Keine Einzelstunden mehr. Und alles nur noch online. 

Meine Vorausplanung bis September 

Ich wollte es jetzt endlich wissen und endlich ins Umsetzen kommen. Schluss mit nur reden übers Online-Business. Jetzt waren Taten angesagt. 

Und so nahm ich mir Zeit und arbeitete ich an einem detaillierten Plan für die Zeit bis September. Meine 3 Ziele: Meine Community weiter ausbauen, im Sommer meinen 1. Online-Kurs als Beta-Kurs herausbringen und anschließend mein 1. Online-Gruppen-Mentoring für Heilberufe starten. 

Das war eine Menge. Aber in mir war da so eine Stimme, die sagte: Now. Or never.

Nerve ich mit einem Newsletter meine Kunden?!-4.png

Wie mir Michelle Obama dabei geholfen hat, meine Sichtbarkeitsblockaden zu überwinden 

Ich wusste, dass ich mich noch mehr zeigen musste, um meiner Vision näher zu kommen. Nicht nur offline bei Workshops oder Vorträgen, von denen ich im Frühjahr übrigens einige weitere hielt. Das wusste ich alles in der Theorie sehr gut. Nur die Praxis fehlte noch. 

Ein Schlüsselmoment war dabei meine Reise zu Michelle Obamas Buch-Event in Amsterdam im April, die Ängste diesbezüglich zu einem großen Teil loszulassen.

Michelle Obama stellte dort vor ca. 15.000 Menschen ihre Autobiografie “Becoming” vor. Auf der langen Zugfahrt von Berlin dachte ich noch kurz: “Puh, warum mache ich das gerade!? Meine Agenda ist doch derzeit eh schon so voll.” 

Schon nach wenigen Minuten, nachdem Michelle Obama auf die Bühne trat, wusste ich, warum ich so weit gereist war. Mir schießen relativ schnell die Tränen in die Augen, denn sie traf mit ihren Worten über 1,5 Stunden lang immer wieder genau in mein Herz. 

Sie ermutigte uns alle auf eindrucksvolle Weise, uns so zu zeigen wir sind. In all unserer Verletzbarkeit. Sie rief uns auf, unsere Geschichte zu teilen. Weil wir so wieder andere Menschen inspirieren und auf ihrem Weg voranbringen können. 

Es war ein unglaublich bewegender Abend. Und immer, wenn mal wieder die Angst in mir hoch kommt, ich könnte zu viel von mir öffentlich preisgeben (wie z.B. auch während ich diesen Blogartikel schreibe...), helfen mir die Worte von dieser inspirierenden Frau. 

Falls du ihre Autobiografie noch nicht gelesen hast, dann ist das eine Leseempfehlung von mir für dich für 2020.

Mit Videos auf Facebook durchstarten & mich noch mehr zeigen

Ich hatte es also eine ganze Weile vor mir her geschoben: das Facebook-Thema. Zum einen, weil ich vor meiner Selbstständigkeit privat gar nicht auf Social Media aktiv war; immer nur beruflich schön versteckt hinter einer Marke. Ich hatte bei Facebook & Co. noch nicht mal einen eigenen Account. Zum anderen war es auch für mich eine ziemlich große Überwindung, mich vor eine Kamera zu stellen, in dieses kleine schwarze Loch zu reden und mich so noch mehr in der Öffentlichkeit zu zeigen.

Dank des Mindset-Shifts, den das Event von Michelle Obama in Amsterdam bei mir ausgelöst hatte, gab ich mir einen Ruck und begann, regelmäßig Videos für Facebook zu erstellen und baute dort meine Community auf. Und ich empfand dabei sogar ziemlich schnell Freude. Zumal ich viele der Videos direkt am Strand drehen konnte :-). Da ich nun kaum noch Offline-Termine hatte, nahm die Zeit, die ich an der Ostsee verbringen konnte, immer mehr zu.

Am Ende des 2. Quartals war ich allerdings ehrlich gesagt ziemlich nervös. Ich hatte zwar viel geschafft und vorbereitet. Allerdings waren die Buchungen für meine 1:1 Mentorings im Juni gesunken. Rückblickend weiß ich, dass ich die Neukunden-Akquise in dieser Zeit zu sehr vernachlässigt habe. Ich war unsicher, ob der Plan, den ich für die Zeit bis September geschmiedet hatte, aufgehen würde.

Aufgeregt. Mein 1. Online-Kurs startet im Juli. Live vor knapp 90 Teilnehmer*innen.

Aufgeregt. Mein 1. Online-Kurs startet im Juli. Live vor knapp 90 Teilnehmer*innen.

Mein 3. Quartal - Juli bis September 2019: Online-Business ich bin da!

Tatatata: Mein erster Online-Kurs namens “Newsletter statt Flyer” geht an den Start

Es ist Juli. Es ist sehr heiß. Viele Menschen fahren jetzt in ihren Urlaub. Ja, und ich?! Ich erstellte meinen 1. Online-Kurs für Heilberufe namens “Newsletter statt Flyer”, in dem ich Heilberufen zeigen, wie sie Emailmarketing nutzen können, um mehr Klienten zu gewinnen. 

Ich gab den Kurs als sogenannten Beta-Kurs. Der Deal: Der Kurs war einmalig kostenlos und die Teilnehmer*innen gaben mir als Austausch Feedback zu den Inhalten, zum Ablauf usw..

In meinem Business-Plan hatte ich diesen Kurs bereits für das 1. Quartal eingeplant gehabt. Du siehst: Auch ich leide hin und wieder unter Aufschieberitis. Es wurde also höchste Zeit, in die Umsetzung zu gehen. Online-Business ich bin da!

115 Heilberufe hatten sich für den Kurs angemeldet, 90 kamen dann auch in die Facebook-Gruppe, in der der Beta-Kurs stattfand und etwa 50% der Teilnehmer*innen haben aktiv am Kurs teilgenommen. Wahnsinn! Vor allem, wenn man bedenkt, dass ich ähnliche Inhalte vor etwa 5 Monaten vor 2-5 Teilnehmer*innen bei meinen Workshops vorgetragen habe. Jetzt waren es so viele mehr. 

Ich gebe zu: Mein Schokoladenkonsum war aufgrund der ganzen Aufregung & trotz hoher Temperaturen im Laufe des Sommers stark gestiegen… . Hier bei einer Pause in meinem Sommerdomizil in Rostock.

Ich gebe zu: Mein Schokoladenkonsum war aufgrund der ganzen Aufregung & trotz hoher Temperaturen im Laufe des Sommers stark gestiegen… . Hier bei einer Pause in meinem Sommerdomizil in Rostock.

Ich war unglaublich aufgeregt, als ich zum 1. Mal in der Facebook-Gruppe live ging, um mein 1. Modul vorzustellen. Ja klar, ich hatte zuvor durch meine Offline-Workshops und 1:1-Mentorings viel Erfahrung sammeln können. Und trotzdem: Live in ein kleines schwarzes Kameraloch zu gucken und sich vor bis zu 90 Personen zu präsentieren, die ich zum größten Teil überhaupt noch nicht kannte: Das war der reine emotionale Wahnsinn. 

Ich war nach den 1. Live-Terminen völlig platt. Online-Business sei Dank nutzte ich aber jeden freien Moment während des Kurses, um Erholung an und in der Ostsee zu finden. Ich hatte zwar keinen durchgängigen Urlaub, konnte mich so aber immer wieder aufladen und ins Sommergefühl eintauchen. 

Chill-time. Rate mal, wo ich war, wenn alles für den Online-Kurs erledigt war?! ;-)

Chill-time. Rate mal, wo ich war, wenn alles für den Online-Kurs erledigt war?! ;-)

Von Woche zu Woche fiel es mir leichter, vor der Kamera zu agieren. Die Aufgeregtheit wurde weniger, wenngleich sie nie ganz wegging. Witzigerweise finde ich Live-Termine mittlerweile viel besser als Aufzeichnungen. Sie haben einfach eine ganz besondere Energie und ich liebe es auch, direkt live mit den Teilnehmer*innen interagieren zu können.

Es waren unglaublich intensive 5 Kurswochen für mich. Meine Lernkurve war so steil wie noch nie in diesem Jahr. Und es war so toll, zu spüren, dass mein Kurs wirklich hilfreich für die Teilnehmer*innen war.

Das Feedback zum Kurs war überwältigend gut. Ich habe über 30 schriftliche Referenzen für den Kurs bekommen, die ich nun in 2020 endlich verwenden werde, wenn der “Newsletter statt Flyer”-Online-Kurs” offiziell zum 2. Mal an den Start geht. Hier findest du dazu alle Infos.

Parallel begleitete ich über den Sommer auch meine 1:1 Mentoring-Kunden, von denen eine ihren umsatzstärksten August seit ihrem Start in die Selbstständigkeit hatte. Sommerloch?! Nicht bei uns.

Der Launch meines Gruppen-Mentoring-Programms überstieg all meine Erwartungen

Und das beste natürlich zum Schluss des Quartals: Ich launchte wie geplant mein Gruppen-Mentoring-Programm für Heilberufe, in dem ich die Teilnehmer*innen über 3 Monate dabei begleite, online mehr Menschen mit ihren Heilmethoden zu erreichen. Ich konnte 12 Teilnehmer*innen für das Programm gewinnen. Mitte September startete das Programm und ich war einfach nur eins: happy! 




Der Tag, an dem ich mein Gruppen-Mentoring-Programm erstmalig vorgestellt habe. Die erste Buchung kam eine Stunde nach dem Webinar. Da darf man sich ruhig auch mal selbst feiern :-).

Der Tag, an dem ich mein Gruppen-Mentoring-Programm erstmalig vorgestellt habe. Die erste Buchung kam eine Stunde nach dem Webinar. Da darf man sich ruhig auch mal selbst feiern :-).

Mein 4. Quartal - Oktober bis Dezember 2019: Online-Business es funktioniert!

Die 1. Runde meines Gruppen-Mentoring-Programms ist gestartet

Jetzt hieß es vor allem: Mein Gruppen-Mentoring-Programm erstellen und so durchzuführen, dass es hielt, was es versprach. 

Ich arbeitete Schritt für Schritt daran, alle Inhalte, die ich sonst nur 1:1 in meinen Mentorings weitergegeben hatte, zu systematisieren. Ich drehte Videos, erstellte Vorlagen, überlegte mir sinnvolle Wochenaufgaben für die Teilnehmerinnen. Es war ein wundervolles Abenteuer. 

Dank des Beta-Kurses im Sommer war ich jetzt schon geübt, online in einer Gruppe zu arbeiten. Aber trotzdem war es eine neue Erfahrung, da ich die Teilnehmerinnen natürlich viel besser kennenlernte, von ihren Höhen und Tiefen erfuhr und alles gab, um sie zu ihrem Ziel zu führen. 

Gruppen-Mentoring-Programm die zweite & Fortsetzung folgt

Anfang Dezember ging dann das Gruppen-Mentoring-Programm mit sehr vielen zufriedenen Teilnehmerinnen zu Ende. Erst jetzt beginne ich zu realisieren, was ich da alles auf die Beine gestellt habe. Meine erste Online-Bibliothek mit einem großen Online-Marketing-Wissensschatz steht und ich baue sie in 2020 Schritt für Schritt weiter aus.

Das Gruppen-Mentoring-Programm geht in 2020 in die nächsten Runden. Ich freue mich riesig darauf, denn wieder haben sich bereits jetzt viele Teilnehmer*innen dafür gefunden. Gerne kannst du auch noch dazukommen und dich hier über alle Details informieren.

Außerdem wird es auch eine Fortsetzung des Gruppen-Mentoring-Programms geben für alle, die den 1. Teil des Programms durchlaufen haben und gemeinsam mit mir dranbleiben wollen. Das Programm ist auch für alle Heilberufe, die bereits Erfahrungen im Online-Marketing gesammelt haben und dieses weiter ausbauen möchten. Bei Interesse an diesem Programm kannst du mich einfach per Email anschreiben und ich lasse dir mehr Details zukommen.

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Wirklich nur noch online?! Meine offline-Ausnahme in 2020

Ja, und dann war da doch immer wieder der Gedanke an mein Herzensprojekt: Mein Seminar auf Fischland-Darss. 

Mache ich es noch einmal?! Ja oder nein?! Du willst doch ein Online-Business. Verzettele dich nicht. All diese Gedanken spuckten in meinem Kopf.

Und wie so oft in meinem Leben siegte das Herz: Ich entschloss mich, das Seminar nochmals anzubieten und launchte es im November mit einem Frühbucherangebot.

Und wieder einmal hatte mein Herz recht behalten. Die ersten Buchungen kamen schon nach ein paar Tagen und ich kann es nun kaum erwarten, im März nächsten Jahres das Durchstarter-Seminar an der Ostsee erneut an einem meiner Lieblingsorte zu geben. Auch hier gibt es noch ein paar freie Plätze.

Der Startschuss für meine erste eigene Ausbildung im Gesundheitsbereich

Ja, du hast richtig gelesen. Im Oktober habe ich obendrauf noch eine Ausbildung zum Ayurveda-Coach bei Dr. Janna Scharfenberg begonnen. Ich bin seit Jahren von Ayurveda begeistert und vieles daraus ist bereits fester Bestandteil meines Alltags. Nun habe ich begonnen, tiefer in diesen Wissenschatz einzutauchen. Zunächst nur für mich. Und dann mal schauen, was die Zukunft bringt. Denn Teil meiner längerfristigen Vision ist es tatsächlich auch selbst in einen heilenden Beruf zu gehen. Aber keine Sorge: Bis es soweit ist und sicher auch noch eine Weile darüber hinaus, bleibe ich dir als Marketing-Mentorin erhalten :-).

Ich in Aktion bei einem Vortrag über meine Selbstständigkeit bei einer Gründerinnenbörse in Berlin im April 2019.

Ich in Aktion bei einem Vortrag über meine Selbstständigkeit bei einer Gründerinnenbörse in Berlin im April 2019.

Meine Widersacher und Widerstände in 2019

Hatte ich nicht was von Widerständen erzählt ganz am Anfang dieses Jahresrückblicks?! 

Die kamen bisher irgendwie gar nicht so richtig vor… . Oder nur am Rande. Hier und da konntest du sicher schon zwischen den Zeilen von ihnen lesen.

Aber ja. Die gab es. Zu genüge. Auch bei mir. Und deshalb habe ich auch beschlossen, ihnen gleich einen ganz eigenen Abschnitt zu widmen.

Mein größter Widersacher in 2019: Ich selbst!

Ja, genauso ist es. Hach, es wäre so schön, wenn ich an dieser Stelle etwas anderes schreiben könnte. Aber das wäre dann einfach nicht die Wahrheit.

Ich habe nicht mitgezählt, wie oft ich mir selbst im Wege stand, den nächsten Schritt zu gehen. Ich weiß nur, dass genau das der häufigste Grund war, warum mein Business manchmal stagnierte und nicht voran ging. 

Und damit meine ich nicht Urlaub oder kleinere Pausen, die ich mir zur Regeneration nahm. 

Ich rede hier natürlich von eigenen Zweifeln und auch Ängsten à la “schaff ich das wirklich?!.” oder “werden im nächsten Monat wieder genügend Kunden etwas buchen?!. Und auch von der Sorge, was wohl passiert, wenn ich mich noch mehr in der Öffentlichkeit zeige. “Werde ich viel Kritik bekommen?"!”.

Und ich meine auch diese Phasen, in denen ich unglaublich viel Zeit damit verbracht habe, zu reden. Und na klar, es ist toll zu reden und Pläne zu schmieden und kreative Ideen zu spinnen. Aber was noch viel wichtiger ist: Es zu machen. Es umzusetzen. Es auszuprobieren. Zu springen in das Unbekannte. Auch wenn es manchmal kurz weh tut oder anstrengend ist - so wie als ich zum 1. Mal vor knapp 100 Kursteilnehmern live auf der Facebook-Bühne war.

Mein zweitgrößter Widersacher: Die Bedenken von anderen

Und hier geht es mir nicht darum, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Absolut nicht. Denn natürlich kann ich auch für die Bedenken anderer zumindest ein gewisses Verständnis entwickeln. Trotzdem hat es mich getriggert und mir an der einen oder anderen Stelle kurzzeitig Energie gekostet, wo ich eigentlich mehr Energie und Zuspruch gut gebrauchen hätte können.

In meinem Fall war es so, dass aus meiner Familie und meinem Freundes- und Bekanntenkreis vielerlei Sorgen und Bedenken bzgl. meiner Selbstständigkeit zum Ausdruck gebracht wurden.

“Damit willst du Geld verdienen können?”, “Ist das denn sicher?”, “Ich glaube nicht, dass du mit dieser Geschäftsidee ein Einkommen generieren kannst”, “Also, ehrlich gesagt: so richtig an deine Idee geglaubt, habe ich nicht.” 

Die Liste dieser Sätze, die ich zu hören bekam, ist lang. Sehr lang. Und zum Teil auch schmerzhaft. Denn natürlich haben mich diese Sätze getriggert.

Was mich rückblickend am meisten daran stört: Mit genau diesen Sätzen werden jeden Tag in Deutschland Träume und Visionen zerstört. Von Menschen, die groß oder anders denken.

Denn stell dir doch einfach mal vor, ich hätte auf diese Stimmen gehört?!

Dann würde ich denken, dass manche Träume eben Träume bleiben müssen. Und dass ich mich besser zufrieden gebe, mit irgendeinem Angestelltenjob, der zwar jeden Monat per se ein Gehalt überweist, mich aber nicht erfüllt. Und ich hätte nicht über 100 Heilberufen dieses Jahr unterstützen können, anderen Menschen ein gesünderes Leben zu ermöglichen. 

Zu meinem Erschrecken und zu meiner Überraschung musste ich in diesem Jahr auch immer wieder feststellen, dass Deutschland kein Land ist, dass die Selbstständigkeit und Unternehmertum sonderlich fördert. Man ist damit tatsächlich eher die Ausnahme als die Regel, was natürlich wiederum die vielen Bedenken erklärt.

Rückblickend weiß ich, dass es richtig war, diesem Gegenwind - sei es der, der aus mir selbst oder von außen kam - nicht all zu viel Raum zu schenken. Und einfach immer wieder auf mich und meine Intuition zu hören, die genau wissen, was mein Weg ist. Die Widersacher melden sich natürlich auch noch heute gerne zur Wort, aber es gelingt mir immer besser, ihnen weniger Aufmerksamkeit zu schenken.

Solltest du ähnliche Erfahrungen machen oder gemacht haben, dann möchte ich dir eins sagen: Lass dich davon nicht abhalten, deine Träume zu leben. Und hole dir ggf. Unterstützung auf diesem Weg, was mich zu meiner wichtigsten Erkenntnis für mein Business-Jahr 2019 bringt.

Meine größte Erkenntnis in 2019 

Ich muss investieren. Nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Und ich muss mir Unterstützung holen. Sonst bleibt mein Business dort stehen, wo es gerade ist.

Rückblick: In meinem Businessplan hatte ich einen 4-stelligen Betrag für das Thema “Weiterbildungen” vorgesehen. In den ersten Monaten meiner Selbstständigkeit fasste ich diese Summe jedoch nicht an. Heute stelle ich fest, dass ich dachte, dass es “sicherer” ist, wenn ich das Geld behalte - für den Fall, dass es nicht so läuft wie geplant. Ich hielt fest am Geld aus Angst. 

Ein Irrglaube, wie ich heute weiß. Ich habe gelernt, dass es essentiell für den Aufbau meiner Selbstständigkeit ist, dass ich nicht nur meine Zeit investiere, sondern auch Geld in die Hand nehme, um mich und dadurch mein Business weiterzuentwickeln - denn beides hängt natürlich unweigerlich zusammen. 

Ich habe in der Zwischenzeit einen 5-stelligen Betrag in Mentoren, Coaches und Heilberufe investiert, die mich seit Anfang 2019 auf allen Ebenen begleiten, die es für mich braucht, um mein Business und mich selbst weiterzuentwickeln und dabei zugleich in Balance mit mir zu sein.

Geht mir bei der Summe manchmal immer noch ein Schauer über den Rücken?! Ja schon, aber längst nicht mehr so sehr wie noch vor einem Jahr. Denn: Ich bin Dank dieser Investitionen so sehr gewachsen, wie es ohne sie nicht möglich gewesen wäre. Und ich darf schon jetzt Früchte davon ernten.

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Mein Fazit & Ausblick:

Ich bin unglaublich dankbar und erfüllt. Denn ich bin meiner Vision dieses Jahr ein riesen Stück näher gekommen. Ich kann jederzeit ortsunabhängig und in Vollzeit an meinen Lieblingsthemen arbeiten. Und bin tatsächlich 50% meiner Zeit in diesem Jahr morgens an der Ostsee spazieren gewesen. Mein Unternehmen trägt sich finanziell. “Jule und das Meer” ist nicht mehr nur irgendeine Träumerei. Es ist gelebte Realität.  

Nun geht es für mich darum, das erreichte zu stabilisieren. Und dann im nächsten Schritt weiter auszubauen. Denn selbst mit einer starken Vision im Gepäck braucht es immer auch unser Zutun, damit sie Wirklichkeit wird und bleibt.

Ich möchte in 2020 noch mehr Heilberufe auf ihrem Weg begleiten und so dazu beitragen, dass noch mehr Menschen ein gesundes Leben leben können. Und ich möchte mich auch selbst im Gesundheitsbereich weiterbilden und noch genauer für mich herausfinden, in welche Richtung ich mich eines Tages spezialisieren möchte.

Ich werde sicher wieder neue Schritte wagen. Dank meinen Erfahrungen in 2019 weiß ich jedoch mehr als je zuvor, dass sich immer wieder ein Netz öffnen wird, in das ich weich falle - erst recht, wenn ich mir auf meinem Weg Unterstützung suche.

In diesem Sinne freue ich mich darauf, dich weiter zu begleiten, dich zu inspirieren oder dich neu kennenzulernen in 2020.

Danke fürs Lesen und Danke für dein Vertrauen in meine Arbeit.

Und Danke an alle, die mich dieses Jahr unterstützt und immer an mich geglaubt haben.

Auf ein wundervolles 2020!

Herzlichst,

Juliane

P.S. Was ist deine größte Erkenntnis für dein Heil-Business aus deinem Jahr 2019? Schreibe es mir gerne an juliane@happyheilpraktiker.de. Ich freue mich auf deine Nachricht.

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Hast du Lust, gemeinsame Wege in Richtung deiner Vision für dein Heil-Business zu gehen?!

Dann sei herzlich Willkommen in meinem Gruppen-Mentoring-Programm.